Organe der Landeskirche

Die Gesamtheit der Gemeinden bildet die Landeskirche. Ihre Organe sind die Landessynode, die Kirchenregierung und der Landeskirchenrat.

Die Legislative

Die Landessynode ist das oberste Gesetzgebungsorgan der Landeskirche. Sie wählt die Mitglieder des Landeskirchenrats (Kirchenpräsidentin oder Kirchenpräsident, fünf Oberkirchenrätinnen oder Oberkirchenräte) und die synodalen Mitglieder der Kirchenregierung.

Die Bezirkssynode fördert das kirchliche Leben im Kirchenbezirk und beschließt dessen Haushalt. Sie wählt die Dekanin oder den Dekan, die Mitglieder des Bezirkskirchenrats und Delegierte, die von den Kirchenbezirken in die Landessynode gewählt werden.

Das Presbyterium leitet gemeinsam mit der Pfarrerin oder dem Pfarrer die Kirchengemeinde; gemeinsam tragen sie Verantwortung für die Verkündigung, die Seelsorge, den kirchlichen Unterricht, die Diakonie und die Mission. Das Presbyterium wirkt an der Pfarrstellenbesetzung mit und wählt die weltlichen Mitglieder der Bezirkssynode.

Die Exekutive

Die Kirchenregierung ist die oberste Stelle zur Leitung und Verwaltung der Landeskirche zwischen den Sitzungen der Landessynode. Zu ihren Aufgaben gehört die Ernennung von Pfarrerinnen und Pfarrern. Sie kann vorläufige Gesetze beschließen.

Der Landeskirchenrat ist die oberste Behörde zur Leitung und Verwaltung der Landeskirche. Er bereitet die Sitzungen der Landessynode vor, arbeitet Gesetzesentwürfe aus und führt die Beschlüsse der Landessynode durch.

Der Bezirkskirchenrat bereitet die Sitzungen der Bezirkssynode vor und führt deren Beschlüsse aus. Zu seinen Aufgaben zählt auch die Visitation der Kirchengemeinden, sowie ein regelmäßiger Beratungsbesuch.

Das Pfarramt ist der Amtsbezirk einer Gemeindepfarrerin oder eines Gemeindepfarrers. In größeren Kirchengemeinden kann es mehrere Pfarrämter geben.

Übersichtsgrafik zu Aufbau und Struktur der Landeskirche

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